Jetzt geht es auch bei mir mit einem neuen Baubericht los. Auf der Werkbank liegt der St. Chamond von Takom.

Den St Chamond finde ich recht interessant (so fern man eine Tötungsmaschine überhaupt interessant finden kann), da er ja militärisch völlig untauglich war. Die Franzosen haben keinen eigenen Kettenantrieb entwickelt, sondern nahmen das zivile Caterpillar-System von amerikanischen Zugmaschinen. Dazu kommt noch, das der Chamond vorne und hinten um die 2m übersteht. Daher kommen die vielen Bilder, wo der Tank mit der Kanone voraus im Dreck steckt, als er eine klitzekleine Steigung herunter fuhr. Völlig untauglich um Steigungen oder Gefälle zu überwinden. Auf dem Schlachtfeld des 1. Weltkrieges, mit Gräben und Bomentrichtern, wird das schon knifflig. Dazu kommt noch, das die 22t mit knapp 90PS (elektroPS wohlgemerkt) angetrieben wurden. Macht satte 8 h/km auf der Strasse und 1h/km im Gelände…

Den Chamond baue ich OOB, von Juni 18. Dazu kommt noch ein Dio mit einer alten Steinbrücke. Davon stelle ich demnächst noch eine Skizze hier ein. Der Tank fährt gerade drüber.

Arbeitsplatz geputzt und bereit.
Er ist länger wie ein KV-2…
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Front-MG und eine 75-mm-Kanone
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Heck MG
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Die Teile passen recht gut zusammen. Nur sollte man auch alle Gußrahmen aus dem Karton nehmen… Mir fehlten noch zwei MGs… aber ich fand sie dann doch
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Das Oberteil ist soweit fertig. Gute Idee mit dem getrennten Oberteil und Unterteil. So kann man die später getrennt lackieren.
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Beginn des Unterteils
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