BB Biernachschub in luftiger Höhe

Hallo Modellbaufreunde,

hier kommt nun der Baubericht zu meinem Contest-Bierdeckelrama, das mir den zweiten Platz beim 2014er Modellboard.net Contest einbrachte!

Leider habe ich aus Zeitgründen nicht von jedem Bauabschnitt Bilder gemacht, daher wird es nicht zu umfangreich…

Da ich absoluter Fan von Alejandro Burda bin, oder auch Ian McQue, war klar das ich von denen Zwei was bauen will. Burda ist es geworden.

Damit man sieht von was ich rede, hier zwei Beispiele von Burda, der alle seine Bilder in Photoshop am Rechner malt und ein begnadeter Zeichner von Autos ist:

Quelle: https://www.facebook.com/alejandroburdisio

Die Ente auf dem linken Bild steht hier bald zum Bau an, Tamiya in 1:24 die fliegen wird 🙂

 

Der Bau:

Als einziger Bausatz kam hier der ’57 Daihatsu Midget Owners Club Series von Arii in 1:32 zum tragen. Habe zwar noch ein Mazda 2000 Dreirad da, war aber für den Bierdeckel zu groß. Wird aber auch noch fliegen lernen…

Erstmal verputzt und gesäubert:

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Schon bald wird klar, das ich hier mal den 3D-Druck ausprobieren will. Nicht alles, das ist eine kosten Frage, sondern erstmal nur die Antriebselemente und eine Teil am Unterboden. Den Rest habe ich mit Zeugs aus der Krabbelkiste, Nintendo 3DS-Teile, Tomatenmarktube, Ätzteile die rumlagen  und was ich sonst noch so fand.

Hier sieht man das weisse 3D-Teil, gedruckt, wie alles, bei Shapeways, mit dem einfachsten Material -Strong&flexible. Leider konnten die das nicht polieren, weil ich die „Guss“-Äste zu dünn gemacht habe und so die Teile sich beim polieren gelöst haben. Shapeways hat mir eine Email geschrieben was sie tun sollen und dann ging es raus. Toll ist das die eine Niederlassung in Holland haben, und so das Zeugs ruckzug da ist.
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Des weiteren wurden die drei Schwebeeinheiten und die Antriebseinheit gedruckt. Hier mit FUD (frostet ultra detail) das sehr fein drucken kann und leicht transparent ist.

Seitliche Schwebeeinheit
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Vordere
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Montage Überlegungen
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Krimskrams zum verbasteln, auch Sherman-Teile
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Auch Ätzteile aus dem KV-2 Voyager-Set sind verbaut und unten, der Bogen, ein Stück Tomatenmarktube (tolles Material auch in 1:35!)
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Dann hin es an die Detailierung der Antriebsturbine, Metallteile von einem kleinen E-Motor, Bleidraht, Kabel
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und Farben druff, Metallizer und Burned Metall von Modelmaster. Wenn ich es mir jetzt angucke, hätte ich es vielleicht mehr polieren sollen (Das Plastik) aber so gibt es ein mattes Finish 😉
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Von den Schwebeteilen habe ich irgendwie nicht viel Fotos, hier eines, Grundiert, dann schwarz und mit Metallizer trocken gemalt
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Zwischendurch habe ich dann mit der Base angefangen, die soll ja schweben und irgendwelche Tanks enthalten. Ich wollte erst eine Brauerei bauen, das ist aber an passenden Kesseln gescheitert. Das drucken war mir dann zu teuer, man muss ja an die Familie denken… 😉

Diesmal habe ich den Aufbau mit Karton gemacht, sehr interessant und bestimmt nicht das letzte Mal, das ich was mit Karton aufbaue. Lässt sich leicht verarbeiten und biegen.
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Nun zum 2. verwendeten Bausatz, Echtholzfässer von Akkura. Die sind einem eine echte Hilfe wenn es um die Darstellung von echtem Holz geht 😉
Die Fässer bestehen je aus drei Teilen, Fass und die beiden Deckel, zusammen kleben und fertig
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Ich habe sie dann in Eiche gebeizt. Die Stahlringe habe ich abgeklebt, besser das Holz:
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Und mit den neuen Ammo Farben für Tools bemalt (Gun Metal und Shadow Rust)
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und dann noch ein Washing drüber, fertig!
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Später habe ich dann die Stellen, wo das Decal drauf kommt mit dem Pinsel Klarlack drauf gemalt

 

Weiter geht’s mit dem Dreirad-Moped

Die Anbauerei geht los. Das Moped liefert ja Bier und so braucht es eine Betankungseinrichtung, sprich einen Schlauch. Der Schlauch soll auch gleichzeitig das Moped in der Luft halten, damit man keine weiteren Stützen braucht. Auch soll er natürlich aussehen, also so als wenn er locker runter hängen würde.

Angefangen mit der Halterung des Schlauches
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Für den Schlauch wollte ich was aus Messing nehmen, fand aber aber nur ein Rohr, das mehrfach zu biegen ist bekanntlich nicht einfach, so steckte ich noch eine Messing Stange in das Rohr, passgenau, und siehe da, ich konnte biegen wie ein Weltmeister 😉
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Den Schlauch simulierte ich mit Leukosilstreifen, die ich nach dem Bekleben mit dem Feuerzeug abrannte um die ganzen kleinen Fäden zu vernichten
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Später habe ich den „Schlauch“ schwarz angesprüht und mit dunklem Grau trockengemalt.

Zwischendurch kam Grundierung auf die Kiste und die Unterseite wurde auch erstmal Schwarz gesprüht
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Die Oberseite wurde dann nach der grauen Grundierung mit Vallejos IVORY besprüht.
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Ein paar Lackschichten und Alterungen später, erstes Zwischenfazit:
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Mit Lämpchen:
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Die Base oder besser der Kiosk, sollte mit viel Wellblech verkleidet werden. Ich hatte mir vor einiger Zeit, für ein anderes Projekt, von Juweela ein Pack Resin Wellbleche bestellt. Die waren mir aber für hier zu dick und zu unflexibel. Dann nahm ich wieder das Blech von der Tomatenmarktube, schnitt es zurecht und quetschte es zwischen zwei Resinwellbleche von Juweela. Nächstes Bild links hinten.
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Fixiert wurde alles mit viel Sekundenkleber und Heißkleber. Die gebogenen Stützen der Base sind übrigens auch gedruckt.
Die wurden an einen Ring geklebt, den ich aus einer Evergreenplatte rausgeschnitten hatte. Dieses wiederum, klebte ich dann unter den Bierdeckel. So es es recht stabil. siehe Letztes Bild.

Dann kam die Abgabe, ich habe weiter gemacht, dann wurde ich krank, machte nichts mehr und nun geht es ab morgen weiter.

Das machte ich noch vor der Zwangspause:
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Auf die untere Platte kam ein Gehäuse eines kleinen Elektromotors, das ich mit Kabeln verband, die hoch zu den zwei Energiespeichern laufen.

Die Energiespeicher sind zwei Spritzhilfen, die ich beim Doc geklaut habe, als mir Blutabgenommen wurde 😉
Dazu kamen noch Gerödel aus dem Sherman Kit, wie Klappen und anderes Zeugs. Schwarz lackiert und trockengemalt mit Stahl.
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Die Schilder habe ich auf Papier ausgedruckt und auf das Tubenblech geklebt, mit Klarlack versiegelt.
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Hinten kam einiges Gerödel drauf, der Boden muss noch strukturiert werden. Das Monster Decal auf dem Tank löste sich beim aufkleben halb auf und ich bekam es nicht mehr ausgerichtet. Naja, ist ja eh ein veratzter, alter Tank, da geht das gerade noch…
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Hier die Base von unten, da sieht man den Ring und das Wichtigste!!! das Logo der Brauerei! Die gab es wirklich mal hier in unserem Dorf. Bis in die 80er wurde gebraut. Den Bierdeckel habe ich bei ebay gefunden (im Set mit 15 anderen…) und dafür 8,- bezahlt.
Leider habe ich irgendwie vergessen das mit zum Contest zu schicken …
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Jetzt noch ein paar Details und dann muss ich das alles noch sauber schwebend auf ein Bild bekommen. Ich werde dann noch einen Himmel reinmontieren, damit es luftig aussieht!

Stay tuned  😀

Jonns

 

 

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